Infonachmittag neue Bläserklasse

Zur erfolgreichen Weiterführung ihrer Nachwuchsarbeit wird beim TSV Blasorchester zu Anfang 2025 wieder eine neue Bläserklasse starten.

Um Kinder für die unterschiedlichen Instrumente zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, diese kennenzulernen und auszuprobieren, legen sich die Verantwortlichen mächtig ins Zeug.

Unter anderem besuchte das Jugend- und Dirigententeam mit einigen Musikern wieder in den 3. Klassen aller Heusenstammer Grundschulen und weckte mit kleinen musikalischen Aufführungen und Vorstellung der einzelnen Instrumente die Neugier der Kinder.

Darüber hinaus fand am vergangenen Samstag ein Info-Nachmittag im Garten der TSV Halle statt, bei dem alle Instrumente live ausprobiert werden konnten und Fragen rund um das Erlernen eines Instrumentes beantwortet wurden. Zielgruppe für die neue Bläserklasse sind Kinder ab ca. der dritten Klasse. Aber auch ältere Interessierte – Jugendliche und Erwachsene – sind in den bestehenden Orchestergruppen herzlich willkommen.

Für weitere Infos steht das Jugendteam unter jugendleiter@blasorchester-heusenstamm.de zur Verfügung.

 

Konzert des Landesjugendblasorchesters

TSV-Musiker in Landesauswahl

Konzert des Landesjugendblasorchesters

Gleich acht junge Musikerinnen und Musiker aus dem TSV Blasorchester haben es in die Landesauswahl der „Jungen Musik Hessen“ geschafft. Sie spielten mit dem ca. 70-köpfigen Auswahlorchester nach einer einwöchigen intensiven Probephase unter professionellen Dozenten und Dozentinnen ein beeindruckendes Konzert im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.

 

Auf dem Foto von links nach rechts:

1. Reihe vorn: Michaela Heberer (Jugendleiterin) Benedikt Lippert (stellv. Vorsitzender Blasorchester), Pascal Prisoth, Elena Stojakovic

2. Reihe: Lily Werner, Carolin Feid, Florian Hentschl (Dirigent Jugendblasorchester) und Lea Ruef (Leiterin Bläserklassen)

Probewochenende JBO

Ca. 35 junge Musikerinnen und Musiker samt Dirigenten- und Betreuerteam verbrachten zur Vorbereitung der diesjährigen Herbstkonzerte ein Wochenende in der Jugendherberge Oberreifenberg.

Intensive musikalische Probearbeit und ein attraktives Freizeitangebot zählten zum Programm der Gruppe. Neben einer schon traditionellen Nachtwanderung hatte sich das Betreuerteam dieses Mal ein besonderes Highlight einfallen lassen. In einem Escape-Room wurden gemeinschaftlich knifflige Aufgaben gelöst und Herausforderungen erfolgreich gemeistert.

Gut vorbereitet freuen sich alle Beteiligten auf ihren Auftritt bei den Herbstkonzerten des TSV Blasorchesters Heusenstamm unter dem Motto „Espania“ am 16. und 17. November2024 in der TSV MAINGAU Halle.

Weihnachtskonzert der Bläserklassen

Ein kleines Weihnachtskonzert im Saal der Vereine setzte den musikalischen Schlusspunkt im Jahreskalender der TSV Bläserklassen.

Bei Kinderpunsch, Glühwein und Plätzchen trafen sich Eltern, Familie und Freunde und ließen sich von Weihnachtsliedern und kleinen Überraschungen der Musikerinnen und Musiker begeistern.

Jugendleiterin Rebecca Schroth begrüßte die Gäste, bevor die Bläserklassen 2022 und 2023 unter der Leitung von Lea Ruef ihr Können zeigten. Mit einer lustigen Unterbrechung durch den Weihnachtsmann wurde das Christkind und ein Wichtel angekündigt, die beide kurzerhand den Dirigentenstab übernahmen und die Gäste zum Mitsingen animierten.

Dirigentin Sarah Werner und die Erwachsenen-Bläserklasse der TSV präsentierten mit viel Spielfreude besinnliche und beschwingte Weihnachtsweisen. Beim Ohrwurm „Feliz Navidad“ stimmte der ganze Saal fröhlich ein bevor der Abend mit einem kleinen Geschenk und einem großen Dankeschön an die Dirigentinnen seinen Abschluss fand.

2. Herbstkonzert 2024

Ein Parkplatz lässt sich am Sonntag vor der TSV-Halle nur noch mühsam finden. Denn schon eine halbe Stunde vor dem ersten Ton ist der Innenraum gut gefüllt.

Heusenstamm – Das Blasorchester der TSV Heusenstamm lockt auch bei ihrem zweiten Herbstkonzert in diesem Jahr (das erste haben die Musikerinnen und Musiker am Samstag gegeben) die Zuschauer an die Jahnstraße. Das Motto der Konzerte lautet „Viva Espana“, ein musikalisches Hoch auf das Land im Südwesten Europas.

Zu Beginn sitzt das Kinderblasorchester unter Sarah Werner auf der Bühne. Es beginnt mit „Fantâsia“ von Kurt Gäble. Die ersten Takte fließen im ruhigen Andante, ehe das Klopfen auf Holz im Sechzehntel-Rhythmus einen flotten Ritt startet. Über ein paar Takte klingt es nach einem Westernfilm, wenn die Guten durch die Prärie galoppieren, auf dem Weg, die Bösen in die Schranken zu weisen.

Für ein Blasorchester eignen sich die Elemente von Programmmusik besonders, wenn die Töne eine Geschichte erzählen, etwa die Filmmusik zu „Moana“, der als bester Animationsstreifen und für den besten Filmsong Oscar-Nominierungen bekam, komponiert von Lin-Manuel Miranda. Das Stück spielt das Jugendblasorchester mit Florian Hentschl am Pult.

Zuvor hatte Sarah Werner bei „Warriors of Dragonshire“ zum letzten Mal das Kinderorchester geleitet, das die Musik von Casey Martin gemeinsam mit dem Jugendblasorchester gut geprobt intonierte. Die Frau mit dem klaren Taktschlag begründet in der Pause ihren Rücktritt, „nach zwölf Jahren kann das jemand anders machen“. Die Musiklehrerin des Adolf-Reichwein-Gymnasiums leitet immer noch die Bläserklasse im großen Orchester, in dem sie selbst Euphonium spielt. Und das auf einem hohen Niveau. In „La Sierra Negra“, ein Stück von Eduardo M. Britto, das einen erloschenen Vulkan in Mexiko beschreibt. In einer ruhigen Passage spielt das Euphonium über mehrere Takte ein schwermütiges Solo, ehe das Fagott das Thema übernimmt, um es an die Oboe zu übergeben.

Das „Große Blasorchester“ unter Philip Bräutigam verfügt über ein sattes Klangvolumen, das kommt „España cañí“ von Pascual Marquina Narro zugute. Der Moderator berichtet, die Komposition von 1923 sei eine der berühmtesten spanischen Melodien überhaupt. „España cañí“ verbinden viele Hörer mit den konzentrierten Bewegungen des Matadors beim Stierkampf oder der Tänzer beim „Paso Doble“. Bei Tanzturnieren erklingt das Stück häufig.


Auch „The Legend of Maracaibo“ von José Alberto Pina könnte sowohl als Musik für einen Western als auch für einen Film dienen, in dem Seesoldaten auf dem Meer einander die Schiffe versenken, um dann zu ertrinken. Es geht um das Wirken der spanischen Armada, um die Seeschlacht bei Vigo, als sich Engländer mit Niederländern gegen eine Allianz aus Spaniern und Franzosen um Silber stritten, was knapp 3000 Menschen den Tod brachte. Auch bei dem Stück trumpft das „Große Blasorchester“ der TSV Heusenstamm groß auf, der Notenverlag ordnet es völlig zurecht vom Schwierigkeitsgrad in die Kategorie „Oberstufe“ ein. (Stefan Mangold)

(OP online 18.11.2024)

1. Herbstkonzert 2024

Das Blasorchester der TSV Heusenstamm lockt auch bei ihrem zweiten Herbstkonzert in diesem Jahr (das erste haben die Musikerinnen und Musiker am Samstag gegeben) die Zuschauer an die Jahnstraße. Das Motto der Konzerte lautet „Viva Espana“, ein musikalisches Hoch auf das Land im Südwesten Europas.

Zu Beginn sitzt das Kinderblasorchester unter Sarah Werner auf der Bühne. Es beginnt mit „Fantâsia“ von Kurt Gäble. Die ersten Takte fließen im ruhigen Andante, ehe das Klopfen auf Holz im Sechzehntel-Rhythmus einen flotten Ritt startet. Über ein paar Takte klingt es nach einem Westernfilm, wenn die Guten durch die Prärie galoppieren, auf dem Weg, die Bösen in die Schranken zu weisen.

Für ein Blasorchester eignen sich die Elemente von Programmmusik besonders, wenn die Töne eine Geschichte erzählen, etwa die Filmmusik zu „Moana“, der als bester Animationsstreifen und für den besten Filmsong Oscar-Nominierungen bekam, komponiert von Lin-Manuel Miranda. Das Stück spielt das Jugendblasorchester mit Florian Hentschl am Pult.

Zuvor hatte Sarah Werner bei „Warriors of Dragonshire“ zum letzten Mal das Kinderorchester geleitet, das die Musik von Casey Martin gemeinsam mit dem Jugendblasorchester gut geprobt intonierte. Die Frau mit dem klaren Taktschlag begründet in der Pause ihren Rücktritt, „nach zwölf Jahren kann das jemand anders machen“. Die Musiklehrerin des Adolf-Reichwein-Gymnasiums leitet immer noch die Bläserklasse im großen Orchester, in dem sie selbst Euphonium spielt. Und das auf einem hohen Niveau. In „La Sierra Negra“, ein Stück von Eduardo M. Britto, das einen erloschenen Vulkan in Mexiko beschreibt. In einer ruhigen Passage spielt das Euphonium über mehrere Takte ein schwermütiges Solo, ehe das Fagott das Thema übernimmt, um es an die Oboe zu übergeben.

Das „Große Blasorchester“ unter Philip Bräutigam verfügt über ein sattes Klangvolumen, das kommt „España cañí“ von Pascual Marquina Narro zugute. Der Moderator berichtet, die Komposition von 1923 sei eine der berühmtesten spanischen Melodien überhaupt. „España cañí“ verbinden viele Hörer mit den konzentrierten Bewegungen des Matadors beim Stierkampf oder der Tänzer beim „Paso Doble“. Bei Tanzturnieren erklingt das Stück häufig.


Auch „The Legend of Maracaibo“ von José Alberto Pina könnte sowohl als Musik für einen Western als auch für einen Film dienen, in dem Seesoldaten auf dem Meer einander die Schiffe versenken, um dann zu ertrinken. Es geht um das Wirken der spanischen Armada, um die Seeschlacht bei Vigo, als sich Engländer mit Niederländern gegen eine Allianz aus Spaniern und Franzosen um Silber stritten, was knapp 3000 Menschen den Tod brachte. Auch bei dem Stück trumpft das „Große Blasorchester“ der TSV Heusenstamm groß auf, der Notenverlag ordnet es völlig zurecht vom Schwierigkeitsgrad in die Kategorie „Oberstufe“ ein. (Stefan Mangold)

(OP online 18.11.2024)