In diesem Jahr gab es einen Unterschied, ob man am Samstag oder Sonntag das Herbstkonzert der TSV Heusenstamm besuchte, denn am Samstag spielte die Erwachsenenbläserklasse (EBK) unter der Leitung von Sarah Werner und am Sonntag war das Kinderblasorchester "KiBo" unter der Leitung von Mattis Holzkamp Teil des Konzertprogramms. Während am Samstag die Erwachsenbläserklasse mit den Musikstücken "Zauberland" von Kurt Gäble, "Colors of Time" von Thierry Deleruyelle und "Beyond the Wind" von Mark Williams das Konzert eröffnete, machte das Kinderblasorchester am Sonntag mit "Highland Games" von Henk Hogenstein und " Pirates of the Carribean" von Klaus Badelt den zahlreichen Gästen in der TSV Maingau-Halle so richtig Geschmack auf die nächsten Stunden.
Weiter ging es dann mit den Jugendblasorchster unter der Leitung von Florian Hentschl mit "Kingdom Dance" von Alan Menking, "Mountain Wind" von Martin Scharnagl und "The Witch and the Saint " von Steven Reineke. Alle Nachwuchsmuikerinnen und Musiker wurden vom Publikum mit viel Beifall belohnt.
Jetzt war die Zeit des Großen Blasorchsters unter der Leitung von Philip Bräutigam gekommen. Kurz vor der Pause erklangen dann die Stücke "Fanfare - die Benefaction from Sky and Mother Earth" von Satoshi Yagisawa und "Songs from Catskills" von Johann de Meij. Nach der Pause wurde das Thema des Konzerts - Naturgewalten - besonders deutlich. Es folgte die rasante Polka "Unter Donner und Blitz" von Johann Strauss Sohn nach einem Arrangement von Philip Sparke. Dann war mit der "Symphony No. 1 - New Day Rising" von Steven Reineke der Höhepunkt des Konzerts an der Reihe. Und es gab vorher eine kleine Einführung in das Musikstück: "Steven Reineke ist ein amerikanischer Dirigent, Komponist und Arrangeur. Er schrieb die Sinfonie, die vier Teile besitzt im Jahr 2007 im Gedenken an den 100. Jahrestag des großen Erdbebens und Feuers von San Francisco im Jahre 1906. Diese Naturkatastrophe gilt als eine der schlimmsten in der Geschichte der USA. In Folge des Bebens und des Feuers wurden über die Hälfte der Einwohner obdachlos und knapp 3000 Menschen verloren ihr Leben. Die vier Sätze dieser Sinfonie erzählen demnach in musikalischen Bildern die Geschichte von San Francisco im Jahr 1906, einer Stadt im Wandel - innerhalb weniger Tage - von ihrer Blüte über die Katastrophe bis zum Neubeginn." Los ging es mit dem musikalischen Bild eines lebendigen und farbenfrohen Orts. Und keiner der Menschen ahnte, dass es bald die letzten unbeschwerten Tage sein werden. In den frühen Morgenstunden des 18. Aprils, während die Stadt schläft, reißt die Bruchlinie der San-Andreas-Verwerfung und die Erde beginnt zu zerreißen. Verwüstung und Zerstörug folgen, durch die Erschütterungen und die Nachbeben stürzt die Stadt ins Chaos. Dann breitet sich ein Feuer aus, das vier Tage lang nicht zu löschen ist und die Schäden noch vergrößert. In den Wochen danach aber erwächst aus friedlicher Traurigkeit und Verzweiflung bei den Menschen langsam wieder der Glaube, die Hoffnung und die Kraft, diese Stadt, ihre Heimat, wie Phönix aus der Asche wieder aufzubauen. Bevor das Stück begann, bat der Moderator das Publikum, auf Beifall zwischen den einzelnen Sätzen zu verzichten, um die Spannung für alle aufrechtzuerhalten, was auch brav befolgt wurde. Wer sich allerdings gar nicht zurückhalten könne, hätte am Ende die Möglichkeit, 30 Euro "Strafe" in die Spendenbox am Ausgang zu stecken, wurde augenzwinkernd angedeutet. Am Ende der Symphonie, nachdem die letzten Töne verklungen waren, blieb es erst einmal ruhig im Sall. Aber dann brandete tosender und minutenlanger Applaus auf, mit dem sich die Konzertgäste beim Orchester für die großartige Darbietung bedankten. (Neue Zeitung Heusenstamm 21.11.2025)
Instrumente und Wassergläser statt Pinsel und Farbe: Das große Blasorchester der Turn- und Sportvereinigtung (TSV) demonstrierte am Wochenende, wie ein filigranes, "naturgewaltiges" Gemälde aus Tönen entsteht. Seit Mai haben die rund 60 Musikerinnen und Musiker an der Symphony No. 1 von Steven Reineke gearbeitet, um nun das Monumentalwerk " New Day Rising" aufzuführen. Zwei Mal war die Vereinshalle an der Jahnstraße ausverkauft, zwei Mal war das Publikum aus dem Häuschen. Das Ensemble um Dirigent Philip Bräutigam begeisterte die Zuhörer mit einer außergewöhnlichen Leistung. Der erste der vier Sätze zeichnete das urbane Leben in San Francisco vor dem gewaltigen Erdbeben am 18. April 1906, farbenfrohes Leben, Handel, lachende und trinkende Menschen. Das "Nocturne" greift die typischen Geräusche der Nacht auf, ein Schnarchen und eine schnurrende Katze sind scheinbar zu vernehmen. Dann nahte die bislang größte Katastrophe des Kontinents. Verwüstung, Zerstörung und Chaos erfüllte den Raum mit einem bedrohlichen Akustik-Spektakel, Aktive erzeugen einen gewöhngsbedrüftigen Dauerton, indem sie mit dem Finger über befeuchtete Glasränder fahren. Den letzten Teil des Konzerts stimmten Glaube, Hoffnung und Kraft, die Stadt ersteht wie "Phönix aus der Asche", aber die Gefahr durch den Andreasgraben bleibt bestehen. (OP 19.11.2025)
Beim alljährlichen Probenwochende des Großen Blasorchesters der TSV Heusenstamm ging es dieses Mal nach Oberbernhards in die Rhön. An drei Tagen wurde intensiv an den Stücken für das Herbstkonzert geprobt. Hierzu kamen auch externe Dozenten, die am Samstagvormittag mit den einzelnen Sätzen sehr intensiv probten. Auch die Gemeinschaft kam mit einem gemeinsamen Grillen am Probenwochenende nicht zu kurz.
Am Infotag zur neuen Bläserklasse konnten Interessierte wieder an allen Musikinstrumten nach Lust und Laune ausprobieren. Nach einem kurzen Konzert wurden die Instrumente aufgeteit, sodass im Probenraum und draußen im Turngarten unter Anleitung die Instrumente ausprobiert werden konnten. Zusätzlich gab es Informationen über den Ablauf der Bläserklassen und den Instrumentalunterricht.
Üben für den großen Auftritt: Etwa 30 Musikerinnen und Musiker des Kinder- und Jugendblasorchesters samt Dirigenten und Betreuern des Blasorchesters der TSV Heusenstamm haben sich in der Jugendherberge Oberreifenberg auf das anstehende Herbstkonzert vorbereitet. Unter der Leitung der Dirigenten Florian Hentschl und Mattis Holzkamp standen intensive Probenstunden auf dem Programm. Nicht fehlen durfte die traditionelle Nachtwanderung. (OP 20.09.2025)
In den lauschigen Biergarten der TSV hatte das Große Blasorchester zu einem beschwingten Sommerkonzert eingeladen. Doch dann mussten die Verantwortlichen zittern, ob der Wetterlage - bleibt es trocken oder fällt das Konzert buchstäblich ins Wasser? Anscheinend bestand ein guter Draht zu Petrus, denn die Regentropfen fielen erst, als das Orchester zum letzten Stück ansetzte. Unter dem Dirigat von Philip Bräutigam erklangen schwungvolle Medleys, die das zahlreich erschienene Publikum zum Mitsummen animierten. Beim letzten Konzert vor der Sommerpause zeigte sich das Orchester voller Spielfreude und machte viel Platz für solistische Einlagen. Bei "Buglers Holiday" brillierten die Trompeter Florian Hentschl, Benedikt Lippert und Alexander Mach, beim Jazzklassiker "Spain" von Chick Correa zeigten Johannes Lippert am Saxofon und Thomas Wegner am Drumset ihre Klasse. Die TSVler hatten aus ihrem breit gefächerten Repertoire ein bunt gemischtes Programm zusammengestellt, bei dem auch die Freunde der traditionellen Blasmusik nicht zu kurz kamen. Mit der Polka "Böhmischer Traum", einem flotten Marsch und unter großem Applaus verabschiedete sich das Orchester in die Ferien. (Neue Zeitung Heusenstamm 11.07.2025)
Trotz heißer Temperaturen war die TSV MAINGAU Halle gefüllt mit Gästen, die sich auf das Konzert der Kinder- und Jugendorchestergruppen des Blasorchesters der TSV Heusenstamm freuten. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Jugendleiterinnen, Rebecca Schroth und Michaele Heberer hatten die jüngsten der musikalischen TSV Abteilung ihren ersten Auftritt. Die beiden Bläserklasen 2024 und 2023, beide unter der Leitung von Lea Ruef, trotzten dem Lampenfieber und blieben dabei cool - sowohl bei den Ansagen als auch optisch mit bunten Sonnenbrillen. Sie spielten "Merrily we roll along, Rockolino, House party und Beetle Blues". Wurde ein Ton noch nicht richtig getroffen, kam an diesen Stellen ein selbstgemaltes Hinweisschild zum Einsatz, was zeigte, mit welchem Spaß die jungen Muiskerinnen und Musiker dabei sind. Mit dem Kinderblasorchester, der nächsten Stufe im Ausbildungssystem der TSVler, betrat eine größere Gruppe die Bühne. Das rund 25-köpfige Orchester wird seit Anfang des Jahres von Mattis Holzkamp geleitet und begeisterte mit den Stücken "Siyahamba und pirates of the caribbean" und ihren frischen Ansagen. Das Jugendblasorchester unter der Leitung von Florian Hentschl, verstärkt an einigen unterrepräsentierten Instrumenten, fühllte die Halle mit noch mehr VOlumen. Sehr ausgewogen erklangen Melodien aus dem Film "Die Kinder des Monsieurs Matthieu" und mitreißend rhytmisch beim Klassiker "Ghostbusters" sowie dem "Baby elephant walk". Als "junggebliebene" Erwachsene stellte Leiterin Sarah Werner die Erwachsenenbläserklasse des TSV Orchesters vor und man nahm dieser Gruppe das ohne weiteres ab: "Musik ist ein Hobby für jedes Alter". Mit viel Spielfreude bei den Stücken "Darklands march, groove for concert band und uptown girl" fand das Konzert seinen Ausklang. (OP 07.07.2025)
DIe diesjährige Konzertreise führte das Orchester nach Ulm. Hier hatte das Blasorcheser einen großen Auftritt: Beim Bundesmusikfest in Ulm haben die 60 Musikerinnen und Musiker mit Dirigent Philip Bräutigam bei zwei Auftritten ihre Qualität an den Instrumenten bewiesen. Einen Erfolg konnte das Blasorchester bei der Veranstaltung ebenfalls verbuchen. In der Schwierigkeitsstufe 4 erreichte das Orchester mit 85,25 Punkten das Prädikat "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen". Neben dem Wettbewerb spielte das Orchester am Sonntag noch ein Unterhaltungskonzert im Verpflegungszelt des Bundesmusikfests ehe es wieder in die Heimt ging. Trotz der beiden Konzerte und vorherigen Proben auf der Konzertreise kam auch der Spaß und die Kultur nicht zu kurz. So besichtigte das Orchester Blaubeuren und unternahm eine Wanderung um den Blautopf. (OP 27.06.2025)
Es ist zur Tradition geworden: Einmal im Jahr treffen sich die Kinder der Bläserklassen aus den Musikvereinen Babenhausen, Heusenstamm, Seligenstadt und Wachenbuchen zum gemeinsamen Wochenende. Gastgeber und Organisator war diesmal das Jugendteam des Blasorchesters Babenhausen. Für die rund 30 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren war es ein Höhepunkt: gemeinsames Musizieren in Register- und Tuttiproben, Spiel, Spaß und abendliches Grillen auf dem Freizeitgelände, die gemeinsame Übernachtung im Gemeindehaus sowie ein kleines Abschlusskonzert (OP 19.05.2025)
An der Jahreshauptversammlung wurden die Jahres- und Kassenberichte vorgetragen. Es fand eine Aussprache zu den Berichten statt. Anschließend wurden die anstehenden Termine besprochen. Wahlen fanden an dieser Jahreshauptversammlung nicht statt.
Hüttengaudi des TSV Blasorchesters lockt viele Gäste in die Maingau-Halle
Mitreißende Livemusik, zünftige Schmankerln, Gerstensaft und gute Laune – ein perfekter Mix. Mit einer Hüttengaudi begeisterte das Blasorchester der TSV Heusenstamm in der TSV-Maingau-Halle. Unter dem Motto „Zünftig aufgespielt…“ luden die Musikerinnen und Musiker des TSV-Blasorchesters zum dritten Mal nach 2019 und 2023 zu einer zünftigen Hüttengaudi ein. Und auch die rund 200 Gäste kamen überwiegend in Lederhose und Dirndl gekleidet, viele auch von außerhalb der Schlossstadt angereiste Gäste warfen sich in bajuwarische Tracht. Einige tanzten bereits am frühen Abend beim Aufspielen der drei Musikformationen auf einer extra aufgebauten Bühne.
„Böhmischer Traum“ als Zugabe
Die Heusenstammer Egerländerkapelle sowie eine neue Formation des TSV-Blasorchesters, die unter anderem mit James-Last-Stücken und Gassenhauern aufspielte, und auch die vom Heusenstammer Fastnachtsdienstag bekannten „Kneipentourler“, die mit Stimmungsmusik zum Mitsingen und -klatschen einluden, sorgten bei der Hüttengaudi für beste Stimmung an den Festgarnituren in der zum Hofbräuhaus umgestalteten TSV-Halle.
Alpenländischer Einschlag prägte vor allem den Auftritt der Egerländerkapelle, die mit bekannten volkstümlichen Musikstücken und Polkas unter der Überschrift „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ zu begeistern wusste. „Löffelschläger“ Thomas Hentschl und Sarah Werner (Dirigentin der Erwachsenenkapelle) begeisterten als Duo etwa beim Besingen des „Schönen Böhmerwalds“. Kein Wunder, dass vom Auditorium eifrig „Zugabe“ gefordert und mit dem „Böhmischen Traum“ bereitwillig gewährt wurde. Moderator Björn Uhl führte unterhaltsam durch den Abend. Doch warum eigentlich so früh im Jahr? „Mit der dritten Auflage unserer Hüttengaudi heben wir uns vom Oktoberfest ab. Im November haben wir immer unser Hauptkonzert und in den Wochen zuvor nicht so viel Zeit zum Proben von volkstümlicher Musik“, erläutert die Vorsitzende Jule Blümmel.
Die Tanzfläche füllte sich beim Auftritt der „Hüttenkracher“, dem zweiten des Abends, zusehends. Die neue Formation, bestehend aus 20 Musikerinnen und Musikern, überzeugte mit einem „40 Jahre Die Flippers-Hitmix“, einem Medley aus Udo-Jürgens-Hits sowie einem Partymix der deutschen Band Pur. Ansteigen des Stimmungspegels war garantiert und fand beim Auftritt der „Fastnachts-Kneipentour Gruppe“ des TSV-Blasorchesters ihren Höhepunkt. Die sorgen alljährlich in Heusenstamms Lokalitäten stets im Anschluss an den Umzug am Fastnachtsdienstag für prächtige Stimmung. Und so zogen die Stimmungsmacher auch bei der Hüttengaudi durch den Saal, sorgten für den Höhepunkt. Zünftige Speisen wie Käsespätzle und Leberkäsesemmeln sorgten für die Grundlage zum Genuss von frisch gezapftem Gerstensaft, der noch auf der Festbank wieder „abgeschunkelt“ werden konnte.
(OP online 03.02.2025)
Ein kleines Weihnachtskonzert im Saal der Vereine setzte den musikalischen Schlusspunkt im Jahreskalender der TSV Bläserklassen.
Bei Kinderpunsch, Glühwein und Plätzchen trafen sich Eltern, Familie und Freunde und ließen sich von Weihnachtsliedern und kleinen Überraschungen der Musikerinnen und Musiker begeistern.
Jugendleiterin Rebecca Schroth begrüßte die Gäste, bevor die Bläserklassen 2022 und 2023 unter der Leitung von Lea Ruef ihr Können zeigten. Mit einer lustigen Unterbrechung durch den Weihnachtsmann wurde das Christkind und ein Wichtel angekündigt, die beide kurzerhand den Dirigentenstab übernahmen und die Gäste zum Mitsingen animierten.
Dirigentin Sarah Werner und die Erwachsenen-Bläserklasse der TSV präsentierten mit viel Spielfreude besinnliche und beschwingte Weihnachtsweisen. Beim Ohrwurm „Feliz Navidad“ stimmte der ganze Saal fröhlich ein bevor der Abend mit einem kleinen Geschenk und einem großen Dankeschön an die Dirigentinnen seinen Abschluss fand.Nikolausmarkt
Ein Parkplatz lässt sich am Sonntag vor der TSV-Halle nur noch mühsam finden. Denn schon eine halbe Stunde vor dem ersten Ton ist der Innenraum gut gefüllt.
Heusenstamm – Das Blasorchester der TSV Heusenstamm lockt auch bei ihrem zweiten Herbstkonzert in diesem Jahr (das erste haben die Musikerinnen und Musiker am Samstag gegeben) die Zuschauer an die Jahnstraße. Das Motto der Konzerte lautet „Viva Espana“, ein musikalisches Hoch auf das Land im Südwesten Europas.
Zu Beginn sitzt das Kinderblasorchester unter Sarah Werner auf der Bühne. Es beginnt mit „Fantâsia“ von Kurt Gäble. Die ersten Takte fließen im ruhigen Andante, ehe das Klopfen auf Holz im Sechzehntel-Rhythmus einen flotten Ritt startet. Über ein paar Takte klingt es nach einem Westernfilm, wenn die Guten durch die Prärie galoppieren, auf dem Weg, die Bösen in die Schranken zu weisen.
Für ein Blasorchester eignen sich die Elemente von Programmmusik besonders, wenn die Töne eine Geschichte erzählen, etwa die Filmmusik zu „Moana“, der als bester Animationsstreifen und für den besten Filmsong Oscar-Nominierungen bekam, komponiert von Lin-Manuel Miranda. Das Stück spielt das Jugendblasorchester mit Florian Hentschl am Pult.
Zuvor hatte Sarah Werner bei „Warriors of Dragonshire“ zum letzten Mal das Kinderorchester geleitet, das die Musik von Casey Martin gemeinsam mit dem Jugendblasorchester gut geprobt intonierte. Die Frau mit dem klaren Taktschlag begründet in der Pause ihren Rücktritt, „nach zwölf Jahren kann das jemand anders machen“. Die Musiklehrerin des Adolf-Reichwein-Gymnasiums leitet immer noch die Bläserklasse im großen Orchester, in dem sie selbst Euphonium spielt. Und das auf einem hohen Niveau. In „La Sierra Negra“, ein Stück von Eduardo M. Britto, das einen erloschenen Vulkan in Mexiko beschreibt. In einer ruhigen Passage spielt das Euphonium über mehrere Takte ein schwermütiges Solo, ehe das Fagott das Thema übernimmt, um es an die Oboe zu übergeben.
Das „Große Blasorchester“ unter Philip Bräutigam verfügt über ein sattes Klangvolumen, das kommt „España cañí“ von Pascual Marquina Narro zugute. Der Moderator berichtet, die Komposition von 1923 sei eine der berühmtesten spanischen Melodien überhaupt. „España cañí“ verbinden viele Hörer mit den konzentrierten Bewegungen des Matadors beim Stierkampf oder der Tänzer beim „Paso Doble“. Bei Tanzturnieren erklingt das Stück häufig.
Auch „The Legend of Maracaibo“ von José Alberto Pina könnte sowohl als Musik für einen Western als auch für einen Film dienen, in dem Seesoldaten auf dem Meer einander die Schiffe versenken, um dann zu ertrinken. Es geht um das Wirken der spanischen Armada, um die Seeschlacht bei Vigo, als sich Engländer mit Niederländern gegen eine Allianz aus Spaniern und Franzosen um Silber stritten, was knapp 3000 Menschen den Tod brachte. Auch bei dem Stück trumpft das „Große Blasorchester“ der TSV Heusenstamm groß auf, der Notenverlag ordnet es völlig zurecht vom Schwierigkeitsgrad in die Kategorie „Oberstufe“ ein. (Stefan Mangold)
(OP online 18.11.2024)1. Herbstkonzert 2024
Scheduled
Das Blasorchester der TSV Heusenstamm lockt auch bei ihrem zweiten Herbstkonzert in diesem Jahr (das erste haben die Musikerinnen und Musiker am Samstag gegeben) die Zuschauer an die Jahnstraße. Das Motto der Konzerte lautet „Viva Espana“, ein musikalisches Hoch auf das Land im Südwesten Europas.
Zu Beginn sitzt das Kinderblasorchester unter Sarah Werner auf der Bühne. Es beginnt mit „Fantâsia“ von Kurt Gäble. Die ersten Takte fließen im ruhigen Andante, ehe das Klopfen auf Holz im Sechzehntel-Rhythmus einen flotten Ritt startet. Über ein paar Takte klingt es nach einem Westernfilm, wenn die Guten durch die Prärie galoppieren, auf dem Weg, die Bösen in die Schranken zu weisen.
Für ein Blasorchester eignen sich die Elemente von Programmmusik besonders, wenn die Töne eine Geschichte erzählen, etwa die Filmmusik zu „Moana“, der als bester Animationsstreifen und für den besten Filmsong Oscar-Nominierungen bekam, komponiert von Lin-Manuel Miranda. Das Stück spielt das Jugendblasorchester mit Florian Hentschl am Pult.
Zuvor hatte Sarah Werner bei „Warriors of Dragonshire“ zum letzten Mal das Kinderorchester geleitet, das die Musik von Casey Martin gemeinsam mit dem Jugendblasorchester gut geprobt intonierte. Die Frau mit dem klaren Taktschlag begründet in der Pause ihren Rücktritt, „nach zwölf Jahren kann das jemand anders machen“. Die Musiklehrerin des Adolf-Reichwein-Gymnasiums leitet immer noch die Bläserklasse im großen Orchester, in dem sie selbst Euphonium spielt. Und das auf einem hohen Niveau. In „La Sierra Negra“, ein Stück von Eduardo M. Britto, das einen erloschenen Vulkan in Mexiko beschreibt. In einer ruhigen Passage spielt das Euphonium über mehrere Takte ein schwermütiges Solo, ehe das Fagott das Thema übernimmt, um es an die Oboe zu übergeben.
Das „Große Blasorchester“ unter Philip Bräutigam verfügt über ein sattes Klangvolumen, das kommt „España cañí“ von Pascual Marquina Narro zugute. Der Moderator berichtet, die Komposition von 1923 sei eine der berühmtesten spanischen Melodien überhaupt. „España cañí“ verbinden viele Hörer mit den konzentrierten Bewegungen des Matadors beim Stierkampf oder der Tänzer beim „Paso Doble“. Bei Tanzturnieren erklingt das Stück häufig.
Auch „The Legend of Maracaibo“ von José Alberto Pina könnte sowohl als Musik für einen Western als auch für einen Film dienen, in dem Seesoldaten auf dem Meer einander die Schiffe versenken, um dann zu ertrinken. Es geht um das Wirken der spanischen Armada, um die Seeschlacht bei Vigo, als sich Engländer mit Niederländern gegen eine Allianz aus Spaniern und Franzosen um Silber stritten, was knapp 3000 Menschen den Tod brachte. Auch bei dem Stück trumpft das „Große Blasorchester“ der TSV Heusenstamm groß auf, der Notenverlag ordnet es völlig zurecht vom Schwierigkeitsgrad in die Kategorie „Oberstufe“ ein. (Stefan Mangold)
(OP online 18.11.2024)Probewochenende GBO
Ca. 35 junge Musikerinnen und Musiker samt Dirigenten- und Betreuerteam verbrachten zur Vorbereitung der diesjährigen Herbstkonzerte ein Wochenende in der Jugendherberge Oberreifenberg.
Intensive musikalische Probearbeit und ein attraktives Freizeitangebot zählten zum Programm der Gruppe. Neben einer schon traditionellen Nachtwanderung hatte sich das Betreuerteam dieses Mal ein besonderes Highlight einfallen lassen. In einem Escape-Room wurden gemeinschaftlich knifflige Aufgaben gelöst und Herausforderungen erfolgreich gemeistert.
Gut vorbereitet freuen sich alle Beteiligten auf ihren Auftritt bei den Herbstkonzerten des TSV Blasorchesters Heusenstamm unter dem Motto „Espania“ am 16. und 17. November2024 in der TSV MAINGAU Halle.